• Frederic

Messenger Rooms - Die Zoom-Alternative von Facebook

Aktualisiert: Mai 2

Seit dieser Woche will sich Facebook mit der hauseigenen Videonkonferenzlösung „Messenger Rooms“ Teile des massiv gestiegenen Marktes sichern. Ziel dabei ist es, die Fehler bezüglich Sicherheitsbedenken des Hauptkonkurrenten Zoom zu vermeiden. Während Zoom noch Ende des Jahres eine Nutzerzahl von 10 Millionen vorwies, explodierte dieser Wert in den Folgemonaten nahezu aufgrund der Corona-Pandemie. Derzeit soll Zoom mehr als 300 Millionen Nutzer haben.


Einen Messenger „Room“ erstellst Du simpel über den FB-Messenger oder Facebook. Danach lädst du deine Freunde/Verwandte/Kollegen ein, die auch ohne einen Facebook Account beitreten können. Dabei können bis zu 50 User an der Videokonferenz teilnehmen, ohne jegliche Zeitbeschränkung. Das heißt, Du kannst eine Konferenz erstellen und unbeschränkt lange miteinander agieren, während immer neue Leute (die Du zuvor eingeladen hast) beitreten können.


Messenger Rooms ist dabei kein eigenständiges Produkt, sondern eine Erweiterung des Kerndienstes von Facebook. Dementsprechend plant Facebook, dass in Kürze die Rooms auch übergreifend von Instagram, WhatsApp und Portal genutzt werden können. Ob Du dabei mit dem Handy, dem Tablet oder dem Laptop beitrittst, spielt keine Rolle. Dies zusammen bietet eine riesige Reichweite. Mehr als 700 Millionen Nutzer von Facebook Messenger und WhatsApp nutzten bereits die Audio- oder Videocall Funktion. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich der Wert bereits verdoppelt.


Anders als Zoom möchte Facebook die Fehler bezüglich Sicherheit und Datenschutz vermeiden. Gerade die fehlende Zugangskontrolle, in dem der Host entscheiden kann, wer beitreten darf, hatte bei Zoom zu herber Kritik geführt. Die relativ leicht durchschaubaren Zahlenfolgen, mit denen Zoom seine Videokonferenz-Links kreiert, fielen dem sogenannten „Zoombombing“ zum Opfer. Dabei machten sich Nutzer den Spaß daraus in fremde Zoom-Meetings einzuschalten und diese zu stören. Bei Messenger Rooms wiederum wird der Host auch die Berechtigung besitzen, Teilnehmer einer Sitzung zu entfernen und das Teilen des Einladungslink zu unterbinden. Dennoch gibt es weder bei Zoom noch bei Rooms eine End-to-End Verschlüsslung, sprich Facebook hat theoretisch noch Zugriff auf die erstellten Konferenzen.


Für Business-Calls voraussichtlich weniger interessant, doch für Anrufe bei Freunden und Familien umso mehr, bietet Messenger Rooms auch AR-Effekte an. Dabei kannst Du beispielsweise mithilfe von interaktiven 360° Hintergründen deine Gegenüber täuschen, als wärst Du am Strand. Des Weiteren gibt es viele Filter, die Euer Aussehen oder das Licht verändern können. Wie das alles genau funktioniert, siehst Du im folgenden kurzen Video.


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Wirst Du Facebooks Messenger Rooms ausprobieren bzw. siehst Du es als Alternative zu deinen jetzigen Videokonferenz-Tools Gibt es etwas, was Du bei den jetzigen Tools vermisst

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